Quo vadis (liebe) Welt?

Was ist nur mit unserem Planeten los? Auf dem vergessenen Kontinent sterben die Menschen vor Hunger, eine Naturkatastrophe jagt die nächste, die USA steckt in einer schlimmen Finanzkrise, in Europa gibt es zahlreiche Demonstrationen aufgrund der hohen Jugendarbeitslosigkeitenquote, ein Euro-Land nach dem anderen geht pleite, eine Tendenz zur kontinentalen oder Zwei-Klassengesellschaft (ganz reiche und ganz arme Menschen) macht sich bemerkbar und durch den immer stärker werdenden Auftritt des Islam wird der Rechtsdrang in Europa zunehmend aggressiver. Stellt sich die Frage: Was gibt es überhaupt noch für Perspektiven? Die Welt gleicht einem Tollhaus, regiert von opportunistischen Unternehmen (Multis), Banken und Politikern. Wo steuern wir hin? Direkt in einen Krieg? Die Entwicklung ist beängstigend…

Der Fall Anders Breivik:

Was bringt einen gut aussehenden, charismatischen und noblen Burschen aus Norwegen dazu, über 60 hilflose Jugendliche auf einer Insel zu erschießen und vorher eine Bombe hochgehen zu lassen, die willkürlich Menschen tötet? Diese Frage hat sich in den letzten Tagen wohl jeder gestellt.

Anders Breivik, ein rechtsrechter Idealist, wollte damit ein Zeichen setzen. Es ist ein „Hilfeschrei“ eines jungen Mannes, der Europa auf ein großes Problem hinsteuern sieht. Auch Thilo Sarrazin hat es schon mehr als nur angedeutet. Europa verliert seinen Kopf, seine Identität, seine Kultur – wenn es so weitergeht.

(West-) Europa ist voll mit Sozialstaaten, die bemüht sind jeden Fremden aufzunehmen, egal ob schwarz, weiß, rot, Moslem, Katholik, Evangelist, Buddhist…etc. Leider sind wir dazu nur bedingt fähig. Wir sind nun an einem Punkt angelangt, den man als Grenze sehen könnte. Wir sind nicht einmal in der Lage den jetzigen Migranten eine Chancengleichheit zu bieten und öffnen weiter unsere Grenzen. Wir vergeben Tickets obwohl in unserem Stadion kein Platz mehr ist.

Die Armut steigt, Wörter wie Integration oder Segregation geistern in unseren Köpfen herum UND eines ist klar: Je mehr Migranten es gibt, desto weniger sind diese gezwungen sich anzupassen. Viele verfügen über ungenügende Sprachkenntnisse, so dass sie keine vernünftige Arbeit bekommen (können). Doch brauchen sie die überhaupt? Es geht ihnen auch so gut genug. Eine Sozialleistung da, eine Sozialleistung dort, viele Kinder und die Sache ist schon geritzt. Aber das ist sie eben nicht.

Wer bringt deren Kindern die Sprache bei, wenn nicht die eigenen Eltern? Die Lehrer? Eh klar und wie? Darüber streiten die Experten, wenngleich es einige gute Modelle gibt. Die Chancengleichheit wird so trotzdem nie zustande kommen, Migranten(-Kinder) befinden sich in einem Teufelskreis, und irgendwann ist auch der „Sozialleistungstopf“ leer gefressen, deshalb muss die Integration der derzeitigen Migranten oberste Priorität haben. Es muss möglich sein, Menschen mit anderer Herkunft die gleichen Chancen zu bieten. Das Wichtigste für Fremde ist (oder sollte sein) das Erlernen der jeweiligen Landessprache – Sozialleistungen für Migranten müssen in diese Richtung gehen. Weniger Geld, mehr (Sprach-) Kurse, denn die Sprache ist der Grundbaustein der richtigen Integration. Ohne Überwindung der Sprachbarrieren kann niemals eine Chancengleichheit gegeben sein.

Auch sollte über einen Einwanderungsstop nachgedacht werden. Wir sind überfordert mit der jetzigen Situation, wie weit wollen wir es noch treiben? Bis das Stadion zusammenbricht?

Und auf die Spitze des Eisbergs treiben es jene Migranten, die den Menschen ihren Glauben regelrecht aufzwingen wollen.

Warum sollten in Österreich (oder Schweiz oder sonst wo im Westen Europas) Minarette oder Moscheen gebaut werden? Ist es tolerant Moslems ihren Glauben (wenn auch nicht mit allem Drum und Dran) ausleben zu lassen? Ich denke JA. Ist es tolerant anderen Kulturen und Religionen die eigene aufzwingen zu wollen? Ich denke NEIN. Wer Toleranz fordert, sollte selbst tolerant sein. Genau das ist heutzutage das Problem, das ist der Grund für den Rechtsruck in ganz Europa. Niemand will sich eine andere Kultur oder Religion aufzwingen lassen. Weder Christen, Buddhisten, Moslems, Basken, Kurden, Katalanen, Franzosen usw…

Wenn 500 Moslems ein Minarett fordern, lacht man drüber, nimmt es nicht ernst…aber wie sieht es bei 500 000 aus? Wird es dann zu einer ernsten Angelegenheit? Natürlich wird es das.

Wer ist nicht für ein multi-kulturelles und multi-konfessionelles Miteinander? Kein halbwegs intelligenter Mensch wird etwas dagegen haben. Viele Kulturen und Konfessionen sind für jeden Staat, jede Stadt eine Bereicherung, aber in Maßen. Alles, ja wirklich alles im Leben hat seine Grenzen und das muss auch so sein.

Die steigende Zahl der Moslems in vielen Ländern Europas ist jedoch ein Schritt in die entgegengesetzte Richtung. Sie befürworten eine Monokultur. Daher auch die Forderung von Minaretten (Gebetshäuser reichen selbstverständlich nicht). Ein Volk breitet sich aus. Hinter vorgehaltener Hand spricht man von einer „schleichenden Islamisierung“. Schon die Geschichte zeigt, dass die Osmanen versucht haben, anderen Völkern ihren Glauben aufzuzwingen. Wenn man paranoid ist, würde man glauben, dass die Islamisierung jetzt nicht von außen durch Kriege stattfindet, sondern von innen heraus wächst.

Die durchschnittliche Kinderanzahl in muslimischen Familien ist im Schnitt ca. doppelt so hoch wie in christlichen (österreichischen, deutschen, skandinavischen, etc..). Tendenz bei Letzteren: sinkend. Wo führt das hin? Wenn man paranoid ist, könnte man meinen, dass in 200-300 Jahren in weiten Teilen Europas der Islam die vorherrschende Religion ist.

Was passiert dann mit den Kirchen? Werden sie durch Moscheen ersetzt? Oder bleiben sie stehen und es ist der christlichen Minderheit erlaubt ihren Glauben weiterhin auszuüben, was ganz und gar nicht im Sinne des (radikalen) Islam wäre. Dieses Szenario wäre sicherlich nicht das Gewünschte. Mission Multi-Soziokulturelles-Miteinander: fehlgeschlagen.

Wer glaubt Anders Breivik sei der Einzige, der gegen diese Dystopie eintritt, irrt sich gewaltig. Sehr viele Menschen denken wie der Massenmörder, nur keiner ist so wahnsinnig und tötet deshalb unschuldige Menschen auf hinterhältigste Art und Weise. Der Norweger ist ein Soziopath von höchster Güte, vom Wahnsinn getrieben, darauf bedacht sein Pamphlet zu verbreiten – mit dem Ziel einen gewaltigen Religionskrieg auszurufen (Kreuzzug der westeuropäischen Front – wie er es nennt). Ähnlichkeiten mit dem wahnsinnigen Serienkiller Charles Manson, der einen Rassenkrieg auslösen wollte, sind naheliegend. Doch wie lange wird es noch dauern bis der Religionskrieg tatsächlich entfacht?

Der immer stärker werdende Rechtsdrang ist die wohl negativste Entwicklung in Europa, aber er MUSS beachtet werden. Die Menschen sind unzufrieden mit der Situation, sie betteln um Aufmerksamkeit – ABER die Politik hört ihnen nicht zu. Menschen wie Anders Breivik fühlen sich nicht ernst genommen, kämpfen um ihre eigene Identität, um ihre Existenz und ihre Kultur. Natürlich ist der Norweger geisteskrank und niemand kann solch einen grausamen Massenmord auch nur annähernd verstehen, doch es gibt noch genug andere Breiviks da draußen, bei denen nur ein Funke fehlt, der das Feuer entfacht. Die Menschen sind wütend und gehen mit dieser Wut auf ihre eigene Art und Weise um. Einige schreiben Bücher, andere wiederum schimpfen, wählen rechts-populistische Parteien und wiederum andere werden gewalttätig.

Dass immer mehr Menschen sich gegen die „schleichende Islamisierung“ auflehnen, ist ein Alarmsignal, doch diese Aversion gegen eine omnipräsente und penetrant erscheinende Religion ist bald nicht mehr die Ausnahme. Ein altes Sprichwort besagt; „leben und leben lassen“, doch dies gilt für beide Seiten. Es ist falsch, sich gegen eine fremde Religion aufzulehnen und es ist falsch, anderen seinen Glauben vor Augen halten zu wollen. In Österreich Minarette oder Moscheen bauen zu wollen, ist ein Zeichen mangelnden Respekts, ebenso wie den Bau mit aggressiven, polarisierenden Mitteln verhindern zu wollen. Das Wichtigste im zwischenmenschlichen Leben ist die Mitte. Sie ist das Heilmittel in allen Bereichen, der Kompromiss sorgt für ein korrektes Miteinander.

Dennoch: Es ist an der Zeit die Gedanken der Menschen ernst zu nehmen, sie zumindest zu beachten, sonst kann es leicht passieren, dass die Welt noch Bekanntschaft mit anderen Psychopathen machen wird (anno WW II). Die Zustände werden schlimmer und zu einem ernsthaften Problem – wie der Fall des Anders Breivik zeigt.

This is War

 

 

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